On Tour – Rund um Abterode

Diesmal war ich rund um den Ort Abterode unterwegs. Der Ort hat über die besuchten Punkte noch deutlich mehr zu bieten, etwa die Freizeitanlage am Rehberg mit Wassertreten, Spielplatz und Grillhütte, die Wehrkirche in der Dorfmitte und zahlreiche Wander- und Rundwege rund ums Dorf. Heute geht es aber um einen Hasentisch, ein Besucherbergwerk, Schnitzkunst, den Abteröder Bären und die Totenkirche.


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On Tour – 2023 – Rund um Abterode

Rund um die Sehenswürdigkeiten habe ich nach dem Aufzeichnen der Videos noch einige Infos bekommen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Der Hasentisch

Hier gibt es eine Geschichte, dass der Dorfpfarrer zu Abterode den Kindern erzählt hat, dass an dieser Natursteinformation Hasen lustig Karten spielen. Gut, ich war nun schon öfter hier, hab dort keine Hasen gesehen. Aber sei es drum. Es ist eine nette Geschichte.

Das Besucher-Bergwerk “Grube Gustav”

Mit dem Ende des Kupferabbaus wurde hier nach Schwerspat gesucht und abgebaut. Erst im Tagebau, später auch “Unter Tage”. Bei dem Grubenunglück wurden 1957 zwei Bergleute verschüttet, die aber mit einer Behelfsbohrung und einem Rettungsschlitten lebend wieder an die Oberfläche geholt werden konnten.

Die Totenkirche

Hier wäre es schön, wenn man mal die Informationen sowohl auf der Homepage, als auch auf der Beschilderung an der Kirche erneuern würde. Denn es gibt auch durchaus mehr Informationen zur Kirche und warum, diese heute aussieht, wie diese aussieht.

Die weiteren Informationen findet man in der Geschichte der Gemeinde Abterode, das um eine Benediktiner-Propstei Abbetsrode entstanden ist. Durch die Reformation wurde das Dorf etwa 1527 protestantisch. Wodurch die Propstei enorm an Bedeutung verlor. Der Ort hatte zwei Kirchen. Einmal die Propsteikirche – die heute Totenkirche und die Pfarrkirche – die heute wegen ihres Aussehens auch als Wehrkirche bezeichnet wird.

Der Konvent der Kirche war wohl schon länger aufgelöst, als der Fürstabt von Fulda, die Propstei in eine Pfarrei mit Schule umwandelte, da er die Gebäude belehnte. Damit verlor die alte Probstkirche ihre Funktion und wurde wegen des umliegenden Friedhofs als Totenkirche genutzt. Als Kirche, wo die Bestattungen stattfanden. Wegen der geringen Nutzung und Bedeutung begann alsbald der Verfall.

Neben der Reformation dürften auch die Gründung des Prämonstratenser-Klosters im nur 4 Kilometer entfernten Germerode und die Tatsache, dass die Herren von Bilstein die Propstei mehr bedrängten, als diese zu Beschützen, zum schnellen Niedergang des Einflusses der Propstei beigetragen haben.

Geopositionen

Links

Schaut doch vielleicht mal selbst vorbei. In der Nähe gibt es mit den Kripp- und Hielöchern bei Frankershausen, dem Kloster in Germerode, dem Wildpark Germerode und den vielen sagenhafen Orten am Hohen Meissner, mehr zu sehen, als man in einer Tagestour zeitlich erleben kann.

Foto: Norbert Beck / Beitragsbild-Layout: Norbert Beck


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