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Und plötzlich war es Herbst – Monatsbericht August/September

Sommer, Hitze, leicht bekleidete Körper am Strand, da ist es doch was wir alle mit Sommer verbinden. Hitze heisst für mich Kreislaufprobleme. Leicht bekleidet entspricht eher Körperwelten auf Betriebsausflug. Kein schönes Bild.

Um es aus meiner Sicht zu sprechen: Die letzten 8 Wochen waren so ziemlich für die Katz. Nur 3 Kilo weniger. Immerhin fast keine Schmerzen mehr im Rücken, für irgendwas muss das Training ja gut sein. Aber schon für die Gesundheit hatte ich mir mehr erhofft.

Gründe warum es nicht so lief, gibt es viele. Zum einen die paar warmen Wochen. Hier hatte es mich und meinen Kreislauf doch ab und an ziemlich disabled. Das ein oder andere mal, wurde dann das Training von abends auf morgens verlegt oder nur abgekürzt ausgeführt. Nervig wenn man mehr will, der Körper einem dieses mehr aber nicht zur Verfügung stellt.

Dann kam Corona. Nein, ich hatte das Glück verschont zu bleiben. Mittlerweile habe ich auch die zweite Impfung hinter mir und gelte als Voll geimpft. Bei der zweiten Spritze hatte ich nur einen dicken Oberarm und ich wäre sehr froh gewesen, wenn der Doc vorher gefragt hätte in welchen Arm er gespritzt hätte. Der dicke Arm, war gerade der Arm auf der Seite wo ich meist im Bett liege.

Zwei Kollegen auf der Arbeit hatten sich angesteckt. Quarantäne. Nein, nicht ich. Ich war am Ende der Depp, der der einzig Arbeitsfähige war. Und das auch nur, weil ich zum Selbstschutz Kontakte vermieden hatte. Seit mal am Enden Ende des Telefons, wenn Kunden anrufen und das, was normal knapp ein Dutzend Leute abarbeitet, sich bei einer Person meldet. Corona-Quarantäne wechselte sich bei dem ein oder anderem gleich mit Urlaub ab, der wegen Kindergarten nicht verschoben werden konnte.

In diesem Wust, kam ich schnell an meine körperlichen Grenzen und musste aus zeitlichen Gründen auch meinen Trainertermin bei meiner Trainerin auf nächste Woche verschieben.

Beim Essen bin ich derzeit beim Canceling angekommen. Bei warmen Wetter hat man weniger Lust zu essen, und so gab es zuletzt öfter schon mal Tage, wo morgens gefrühstückt, mittags gemittagt wurde und das Abendessen dann mangels Lust und Appetit nur aus paar Tomaten, Gurke und einem Joghurt bestand. Und eigentlich komme ich damit auch ganz gut klar.

Immerhin zuhause ging einiges weiter.

Ich bin kein Vodafone-Kunde mehr. Eigentlich war ich auch keiner, ich war Unitymedia-Kunde. Nur die wurden von dem großen V aufgekauft. So wurde ich, was ich nie mehr sein wollte, nachdem man es mal schaffte meiner damals um die 70 Jahre alten Mutter zwei Handyverträge aufzuschwätzen und hinterher bei der außerordentlichen Kündigung noch behauptet, das diese alte Frau es genauso so wollte. Da war mir klar: Ich würde nie wieder Kunde von V-Fone.

Und der alte Lagerraum hat echt ein Fenster. Kartons alle Weg, Säcke alle Weg. Das einzige, was noch steht, ist eine Galerie an Elektrogeräte die auf dem Termin vom Elektroschrott warten. Und auch das Büro, was mal mein altes Kinderzimmer war, ist zu 60 % wieder nutzbar.

Insgesamt geht der Trend dazu die Bruchbude doch zu behalten. Das, was hier auf dem Markt an Wohnungen angeboten wird, ist leider zum Großteil Schrott und wenn mal was Passendes angeboten wird, dann ist das so überteuert das man sich fragt, wer die Miete den bezahlen kann.

Im Januar/Februar des kommenden Jahres ist mein großer Kredit für die Dachsanierung abgezahlt. Lege ich das Geld, was ich sonst für den Kredit verwendet, habe beiseite, steht Ende 2022 ein mittlerer 4-stelliger Betrag zur Verfügung, der reicht, um die Wasserschäden in einer der beiden Wohnungen zu reparieren, das WC aus dem Treppenhaus in die Wohnung zu verlegen, die Anschlüsse für die Küche in dem nachfolgenden Raum zu versetzen und die Wohnung dann Zweitzimmer mit Küche und Bad zur Vermietung anbieten zu können. Im Folgejahr würde entsprechend mehr Geld zur Verfügung usw… so könnte das Haus auch ohne neues Darlehn in 5-6 Jahren komplett saniert sein.

Morgen ist Quartalstermin beim Hausarzt. Ich hab zwar ein zwei Themen die gemacht werden müssten, nur ich gehe dann endlich seit 4 Jahren das erste Mal wieder in Urlaub. Die Erholung ist mir dann schon wichtiger. Nächste Woche ist dann der verschobene Termin bei meiner Trainerin. Und danach gehts auf in den Urlaub. 10 Tage Friedrichskoog. Küste, Watt, Salzige Luft… ich freue mich.

Bild/Layout: Norbert Beck/canva/pro – Bearbeitung/Text: canva/pro und Norbert Beck

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