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Meine Woche – Woche 19/2021

Kennt Ihr noch die alten Disney-Sportfilme. Streifen wie die Mighty Ducks und Co. Da war der große Underdog und wie durch ein Wunder haben genau diese eigentlich eher Mittelmäßigen gewonnen. Heute würden diese im Film bestenfalls noch ein Unentschieden herausholen. Ihr wisst schon, der Realität wegen.

Ich hatte mir einige Blessuren abgeholt. Die Smartwatch, die vermeindlich passte lag wohl doch eher zu eng am Handgelenk und sorgte für unerwartete Schmerzen. Und diese äußerte es genau da, wo ich endlich mit dem richtigen Werkzeug und dem passenden Aufsatz die verdammte Fließennaht auftrennen wollte.

Von nicht ganz 180 cm, schaffte ich 70 cm. Ich merkte recht schnell, das ich mit der Hand nicht genug Druck zum arbeiten aufbringen konnte. Ein Handwechsel schied aus, da die zu bearbeitende Stelle nunmal links ist und der Hersteller des Geräts leider auf einen Ein/Aus-Schalter verzichtete. Stecker rein, Gerät läuft, da wollte ich nicht die Stromversorgung einer ramponierten Hand überlassen.

Mit einer Handmanchette ginge Arbeiten zwar. Aber irgendwie kam mir der Gedanke, das ich wenn die Naht auf hatte, die Matte mit den rund 3 m² Mörtel und Fließenresten auch noch aus der Küche bekommen musste. Ein Müllsack schied mangels der Flexibilität aus. Die Idee war ein Gartensack mit außereichender Größe, mit dem ich den Krempel dann zur Mülltonne transportieren und dort mit einem Hammer so maltretieren kann, das dieser Müll auch rein geht. Zum Glück kommt man in ein Gartenzenter ohne Corona-Test rein. Eine schöne Arbeit für das Pfingstwochenende.

Zwischenzeitlich macht auch eine alte Zahngeschichte, etwas Probleme. Im letzten Jahr wurde Notfallmäßig ein Backenzahn gezogen. Leider mit dem Erfolg, das sich die Entzündung ausbreitete, ich zeitweise meinen Mund kaum noch aufbekam und Essen so unmöglich war. Bis Antibiotika halfen, die Sache zu lösen. Irgendwie habe ich seit dem immer wieder Schmerzen am Kiefer etwa da wo der Zahn saß. Quasi Pseudoschmerzen. Mal sind sie da, dann Wochenlang wieder weg und strahlen ab und zu auch mal aus. Ich werde dies überprüfen lassen, nicht das da doch noch was vor sich rum rumort und dann später größere Probleme macht, wohlmöglich dann wenn es nicht passt.

Bei der Suche nach meiner Handmanchette fand ich ein Hantelset wieder. Je zwei Hanteln mit 500 gr, 1 Kilo und 2 Kilo. Nett, was man so alles besitzt. Gleichzeitig tauchte auch die Ladekralle meiner alten Fenix-Laufuhr wieder auf. So das ich diese Ausprobierte. Laden geht, allerdings von 100% auf ich möchte wieder Geladen werden in nicht ganz 4 Stunden, das ist schon übel. Dazu hat sich das Armband verabschiedet.

Immerhin erkärte die Uhr einen 45 minütigen Einkauf zu einer Sporteinheit. Ich bezweifele das mein Puls wegen der körperlichen Anstrengung so hoch war.

Beiher landete ich Ernährungstechnisch bei einer App. YAZIO.

Das Eintragen von Mahlzeiten ist da ganz nett gestaltet, das muss ich schon zugeben und auch die sanften Erinnerungen ans Trinken sind auch schon recht smart.

Ich muss zugeben, trinken ist ein Problem für mich. Ich trinke oft zu wenig und zu spät. Oft trinke ich erst, wenn mein Mund schon trocken ist. Und ein trockener Mund und Hals macht mir dann auch bei meinen asthmatischen Husten ärger, da ein trockener Hals leicher zum Husten zu reizen ist. Ich weiss, das ist dumm. Nur bisher hat noch kein Trick gereicht, das ich daran was ändere.

Nun, die App war eingerichtet, da vielen 2 meiner 3 Dioptrien auf die Vorgabe was ich essen sollte. Hallo, das ist das was zwei Personen essen sollten. Irgendwas passte da hinten und vorne nicht. Und das schlimme ist, das man das Verhalten nicht wirklich beeinflussen kann, außer manuell einen eigenen Wert zu setzen.

Ich rechnete dann zu Fuß, die Werte aus und kam zufällig auf einen Kalorienwert, der bis auf 50 Kalorien identisch war, was Garmin Connect überinstimmte. Von diesem Wert zog ich dann 500 kcal ab und trug diesen als neue Vorgabe ein. Diffzerenz zu dem was Yazio errechnete insgesamt 1.300 Kalorien. Was für den einen ein Mittagessen samt Nachtisch ist, für den anderen fast der ganze Tagesbedarf.

Die Anfrage zu diesem komischen Werten ist schon rausgegangen. Mein Verdacht ist, das ab einem bestimmten Kilo/BMI-Bereich deren Formel einfach nicht mehr passt.

Nachdem die Bewegung diese Woche meist nur aus abendlichen Spaziergängen bestand, war ich dann heute morgen wieder an den Bruchteichen. Bei schönsten Sonnenschein und bevor der Regen auch in unserem Landstrich einfiel.

Ja, das war schon langam wieder wie zuhause sein. Diese schöne klare Morgenluft. Die gerade aufgegangene Sonne. Das Gewässer. Die Vögel die zwitschern. Der ICE der auf der nahen Bahnstrecke vorbeischlich.

Irgendwo zwischen Kassel und Göttingen sind bis im Herbst Bauarbeiten an der ICE-Trasse und nun fahren die Schnellzüge bei uns durchs schöne Werraland. Und damit die Zuginsassen die Schönheit auch erfassen können und da es die Trasse nicht hergibt, fahren die ICE-Züge genauso schnell wie unser Nahverkehr. Ein guter Plan mehr Touristen zu aquerieren. Gefällt mir.

Kennt ihr das das morgens alles in einem besonderen Licht ist? So war das auch heute morgen. Es war als ob die Magie, die ich schon lange vermisst habe plötzlich wieder da war. So wie die mobilen Milchzapfstellen, die auf einer Koppel noch schläfrig rumlagen.

Neugierig späte ich in einem Querweg rein, der mich früher mal zu einer höher am Berg gelegenen Laufstrecke brachte. Dieser Weg ist auf keiner Karte verzeichnet und war mein Geheimnis, wie ich ein paar Läufer wenn ich mal zu spät dran war, noch locker eingeholt habe. Nur der Anblick war grausam.

Da wo vor wenigen Jahren noch ein dichter Wald war, war quasi Kahlschlag. Kennt ihr die Bilder die man früher in Dokumentationen aus Skandinavien mal gezeigt hatte. Ich meine die wo zur Straße noch 5 Reihen Bäume standen so als ob und dahinter hatte die Landschaft eine Glatze. So etwa sah es hier aus, nur das vereinzelt noch Bäume wie Bartstoppeln rumstanden.

Nicht schön, aber ich rechne damit das noch weitere Strecken die ich früher gerne gelaufen sind, durch die Hitzesommer der letzten Jahre so ramponiert sind.

Es war ruhig. Ein einsamer Läufer zog seine Runden und grüßte mich immer wieder. Ob er wahrnahm das er immer denselben grüßte? Und ein Dackel führte sein Herrchen und Frauchen gassi.

Und ich? Ich brauchte einen Bankstopp weniger als letzte Woche.

Die Krönung gab es dann zuhause. Der Backautomat war mit meinem frisch angesetzten Weissbrot fertig Lecker Frühstück.

Die Waage streikte heute morgen leider. Ein Fuss war gebrochen. Morgen sehe ich ob der Reperaturversuch erfolg hatte, ansonsten muss was neues her.

Foto: Norbert Beck/Layout: canva

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