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Abnehmen – Welcher Weg ist der Richtige?

Abnehmen. Brigitte-Diät, 100 Tage-Kohl-Diät, Schlank im Schlaf, Almased, Weight-Watchers, Low-Carb, No-Carb, es gibt viele Wege die einem ein schlankeres und vor allem auch gesünderes Leben versprechen. Die einen Wege sind erfolgreicher, die anderen Wege weniger. Bei dem ein oder anderen Weg verliert man auch nur innerhalb 2 Wochen ganze 14 Tage, aber kein einziges Kilo. Gibt es nicht den einen universellen Weg, mit dem alle Menschen glücklich sein können?

Weder Du noch ich sind hier der Erste, noch werden wir die letzten sein, die sich diese Frage stellen. Und um die Frage direkt zu beantworten: Nein, den Königsweg, den alle beschreiten können, gibt es nicht. Klar, die Grundregeln für das Abnehmen sind für alle gleich. Oben muss weniger rein, als wie der Körper am Tag verbraucht. Bekommt er nicht genug Energie aus dem Essen, muss er in seinen Fettdepots suchen. Nur die Wege dahin sind unterschiedlich.

Der eine kann besser mit Kalorienzählen, der andere kommt besser damit klar, wenn er weniger Kohlenhydrate oder weniger Fett ist, beim nächsten reicht etwas gesünderes Essen und mehr Bewegung. Der eine mag gern Gemüse, der nächste wird zur Diva, wenn er nicht sein tägliches Stück Fleisch auf dem Teller hat. So vielseitig, wie Geschmäcker sind, so vielfältig sind auch wir Menschen und das unterscheidet uns auch, wenn es um das Thema Abnehmen geht.

Wichtig ist eigentlich nur ein Punkt: Wenn man sich dafür entscheidet sich zu verschlanken, dann sollte man sich einen Weg suchen, den man langfristig durchhalten kann. Das Abnehmen ist nicht etwa, wie bei einer Diät damit beendet, wenn man ein Gewichtsziel erreicht hat. Vielmehr geht dann die Arbeit erst richtig los: Die Erfolge sollten gesichert und gehalten werden.

Klar kann man vielleicht die ein oder andere Regel lockern oder Weglassen. Aber gerade, wenn man aus einem Hochgewichtsbereich wie ich kommt, helfen Regeln nicht wieder ins andere Extrem zu verfallen und dass man die Kilos unnötigerweise wieder zurückbekommt. Hier gilt es einfach nicht vom Weg abzukommen. 

Der Kampf gegen das Übergewicht ist nicht wie ein Hundertmeterlauf, eher gleicht er einen nicht enden wollenden Marathon, bei dem der Hammermann (eine Schwächephase, die beim Marathon meist so bei Kilometer 30-35 einen oft umhaut), jede Schwäche ausnutzt. Gut ist, wer diese Schwächen zulassen kann, aber diese gleich wieder kompensiert. Nur leider ist es so, dass man nicht ohne Grund so fett geworden ist, sondern dass man sich schlechte Ernährungsweisen so angewöhnt hat, dass man hier bewusst von einer Ernährungsstörung sprechen kann. Und hier besteht die Gefahr, dass man wieder in alte Muster abgleitet.

Eigentlich gibt es nur zwei Formen, die ich bei der Abnahme ablehne oder nur eingeschränkt als geeignet sehe: Das sind Diäten mit Tabletten, Shakes und Pülverchen, wie z. B. Almased. Zum Anschub einer Abnahme, kann man das versuchen, allerdings schaffen viele den Umstieg zu einer normalen Ernährung nicht ohne Gewichtsverlust. Die andere Form sind Operationen im Magen-Darm-Bereich. Als allerletzter Ausweg – wenn alle Mittel erschöpft sind und die Risiken zu hoch werden OK – aber viele sehen dies als schnellen und einfachen Weg aus dem Übergewicht ohne über die Probleme, die dieser Weg mit sich bringen kann nachzudenken. Zu diesen beiden Formen der Abnahmen, wird es noch eigene Berichte geben.

Der Weg, den ich hier im Blog und Podcast aufzeige, ist mein Weg. So passt es für mich am besten, so funktioniert es, so macht es mir Spaß und ich habe das Gefühl, diesen Weg endlos gehen zu können. Ob dieser Weg auch der Passende für Dich ist oder ob Du eher eine andere Ernährungsform wählen solltest, musst Du wissen.
Das was ich machen kann ist Euch Wege und Möglichkeiten zu zeigen. Nicht mehr, nicht weniger.

Foto: canva/Layout & Gestaltung: mit canva/Norbert Beck

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