Geminis Mondfahrt – oder Probleme eines Sprachassistenten

„Hey Google“ – das ist dieser Zauberspruch, mit dem wir unserem smarten Helferlein vom Frühstückstisch aus die wichtigsten Fragen des Lebens stellen können. Ob Wetter, Timer oder das x-te Mal: „Wie schreibt man nochmal Risotto?“, Google hat (meistens) die Antwort. Aber jetzt kommt „Gemini“, Googles neue KI, und sie soll alles besser machen. Besser, schlauer, schneller – und wenn es nach Google geht, wohl auch ein bisschen mehr „Wow!“.

Und der Name? „Gemini“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Zwillinge“. Wieso? Vielleicht, weil die KI zwei Gehirnhälften so gut vernetzt, dass sie uns allen den Rang ablaufen will. Oder weil sie das Sternbild Zwillinge cool fanden. Oder vielleicht auch, weil „Google SuperMegaBrain 2.0“ nicht so griffig klang. Egal – jedenfalls verspricht Google mit Gemini die nächste Evolutionsstufe in Sachen Sprachassistenz.

Aber wie das mit Versprechen so ist, sie halten nicht immer, was sie versprechen. Und wenn die neue KI von Google in der Praxis eher so klingt…

Irgendwie macht mich das etwas fassungslos. Das Sprachmodell (oder wie es viele nennen, die KI) Gemini wird ja von Google als der nächste große Scheiß angepriesen. Wie man am Wochenende lesen kann, wird Gemini auch das altbekannte „Hey Google“ ablösen. Wenn die Nummer aber so läuft…

„Hey Google, wann ist der nächste Vollmond.“
„Der nächste Vollmond ist am 17.10.2024. Vollmond ist wenn…“ (das Blah-Blah, was ja durchaus korrekt war und rund 2 Minuten dauerte, erspare ich Euch…)
„Hey Google, Du weißt schon, dass ich nach dem nächsten Vollmond und nicht dem von vor zwei Monaten gefragt habe.“
„Entschuldige, ich habe da was missverstanden. Der nächste Vollmond ist am 15.12.2024…“ (wieder rund 2 Minuten Geplapper, was Vollmond eigentlich ist).
„Hey Google, ich wollte nicht wissen, ob vorgestern Vollmond war, ich will wissen, wann der nächste Vollmond ist!“
„Entschuldige, ich habe da was missverstanden. Dieses Jahr findet kein Vollmond mehr statt. Der nächste Vollmond ist erst im Jahr 2025. Vollmond ist…“
„Neeeeeeeeeiiiiiiinnnn….“ … „Hey Google, lass es, Du kannst es einfach nicht…“

Übrigens, dass am 17.10.2024 Vollmond war, ist korrekt. Der darauf folgende war am 15.11. und vorgestern am 15.12.2024. Die korrekte Antwort auf meine Frage wäre der 13. Januar 2025. Die Infos habe ich gerade im Internet gesucht, ganz normal mit der Google-Suche… Ok, das Datum steht nun für ein paar Entwicklungen im Spiel Pokémon Go in meinem Kalender – manuell eingetragen, nicht mit „Hey Google“, nicht, dass da auch noch was schief läuft.

Foto: Canva-Pro / Beitragsbild-Layout: Canva-Pro und Norbert Beck


Rechtschreibung

Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉


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Norbert Beck

Norbert Beck, Softwareentwickler aus Eschwege, jongliert seit über 20 Jahren mit Codes und IT-Systemen – nur die Schwerkraft leistet gelegentlich noch Widerstand. Als ehemaliger Marathon-Staffelläufer weiß er, wie sich Ausdauer anfühlt; heute praktiziert er „Sport trotz Masse“ und beweist, dass man auch mit ein paar Kilo zu viel im Gepäck kein Standbild sein muss. Auf landpirat.de dokumentiert er seine Mission zwischen gesunder Ernährung, technischem Tatendrang und dem ehrlichen Versuch, den inneren Schweinehund digital zu überlisten. Leidenschaftlicher Fotograf, engagierter Netzwerker und ein Typ, der lieber Lösungen baut als Probleme wälzt – immer mit einer Prise Selbstironie und der nötigen Portion nordhessischer Direktheit.

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