Schlimmer kann der März nicht anfangen: Iran-Krieg, Frauentag und jetzt sogar noch ein Landpirat.de-Reboot

Manche Dinge im Leben ist man einfach nicht losgeworden. Kaugummi unter dem Schuh, die Zeugen Jehovas an einem Samstagmorgen oder eben landpirat.de. Eigentlich hätte der März 2026 schon gereicht, um die Nerven der Menschheit endgültig zu ruinieren. Wir haben geopolitische Spannungen im Iran, wir haben den Weltfrauentag – was ja an sich eine feine Sache ist, wenn man nicht gerade versucht, krampfhaft Blumen aufzutreiben – und jetzt komme auch noch ich mit einem Reboot um die Ecke. Schlimmer kann der Monat eigentlich nicht mehr anfangen, aber wie sagt man so schön: Ist der Ruf erst ruiniert, rebootet es sich ganz ungeniert.

Falls ihr euch jetzt fragt, was zur Hölle hier passiert ist: Ich habe die Plattform gewechselt. Bevor jetzt die Technik-Nerds Schnappatmung bekommen – ja, es ist am Ende wieder WordPress geworden. Aber es ist ein anderes WordPress. Ein saubereres, durchdachteres Konzept, eine neue Aufmachung und ja, ihr lest richtig: Ich habe mich tatsächlich noch einmal an den Code gesetzt. Es gibt wieder ein paar selbstgeschriebene Erweiterungen, die dafür sorgen sollen, dass die ganze Kiste in Zukunft hoffentlich besser läuft und nicht beim ersten Windstoß in sich zusammenfällt wie ein Kartenhaus im Abendwind.

Warum es hier so verdammt leer aussieht

Wer die Seite jetzt aufruft, wird wahrscheinlich erst einmal den Monitor putzen, weil er denkt, die Inhalte wären nicht geladen. „Oh, ist ja so schön leer hier!“, höre ich euch schon rufen. Keine Sorge, der ganze alte Krempel ist nicht im digitalen Nirwana verschwunden. Er wartet nur im Giftschrank auf seine Generalüberholung. Das Problem bei so einem radikalen Neustart ist nämlich, dass man nicht einfach per Copy-Paste alles rüberschieben kann. Die alte Instanz war so vollgestopft mit Plugins, dass die Hälfte der Beiträge wahrscheinlich sofort explodieren würde, wenn ich sie in das neue, schlanke System zwinge.

Deshalb haben wir uns für den harten Weg entschieden: Alles auf Null. Das bedeutet für mich, dass ich jeden einzelnen Beitrag noch einmal anfasse. Ich schaue mir die Darstellung an, korrigiere (man höre und staune) vielleicht sogar den einen oder anderen Rechtschreibfehler und schalte das Ganze dann erst wieder frei. Es ist eine Sisyphusarbeit, aber hey, ich bin in meinen Mittfünfzigern – was soll ich sonst mit meiner Zeit anfangen? Bevor ich anfange, Tauben im Park zu füttern, korrigiere ich lieber alte Blogtexte.

Die Sache mit den sozialen Netzwerken und der digitalen Pinwand

Was die sozialen Medien angeht, bleiben wir uns fast treu. Die Betonung liegt auf „fast“. Pinterest hat nämlich offiziell Hausverbot bekommen. Mal ganz ehrlich: Ich habe einen Vollzeitjob, ein Haus, das mich auf Trab hält, und eine ganze Menge anderer Projekte. Ich habe schlichtweg keine Lust, jeden Beitrag manuell in jedes Netzwerk zu prügeln. Dafür nutze ich Tools wie Blog2Social und Buffer. Pinterest meinte nun aber, mit einer neuen API alles so kompliziert machen zu müssen, dass mir der Aufwand einfach zu blöd wurde.

Man muss der Realität auch mal ins Auge blicken: Auf Pinterest ist bei mir nie wirklich etwas passiert. Ich hätte die Beiträge wahrscheinlich ebenso gut ausdrucken und im hiesigen Seniorenforum an die Pinwand hängen können. Die Resonanz wäre vermutlich höher gewesen und ich hätte wenigstens noch ein paar nette Gespräche über Stützstrümpfe führen können. Pinterest ist also raus, und ich weine dem Dienst keine Träne nach.

Ein weiteres Sorgenkind ist Threads. Theoretisch sollte die Anbindung funktionieren, praktisch ist es eine Katastrophe. Während ich mich am Handy problemlos anmelden kann, sagt mir die Web-Oberfläche – die ich für die Autoposter-Dienste brauche – nach dem Login einfach nur „Seite nicht gefunden“. Ich vermute den Fehler irgendwo tief in Zuckerbergs Meta-Imperium. Sobald die Herrschaften dort ihr System im Griff haben, wird Threads auch wieder bespielt. Bis dahin müsst ihr dort leider ohne meine geistigen Ergüsse auskommen.

Kurze Links und die Frage nach dem „Wann Video?“

Wenn ihr demnächst über Links stolpert, die so aussehen wie my.h8y.li/h725, dann ist das kein Phishing-Versuch von osteuropäischen Hackerbanden. Das ist mein eigener interner Shortlink-Dienst. In Zeiten, in denen Netzwerke wie X oder Mastodon geizig mit den Zeichen umgehen, macht es eben einen gewaltigen Unterschied, ob die URL zehn oder sechzig Zeichen frisst. Also keine Panik, wenn der Link komisch aussieht – er führt euch sicher zu mir, versprochen.

Kommen wir zur meistgestellten Frage der letzten Wochen: „Kommen wieder Videos?“ Die Antwort ist so schwammig, dass selbst ein Politiker stolz darauf wäre: Schauen wir mal. Videos sind ein Zeitfresser sondergleichen. Wer schon mal Stunden vor dem Schnittprogramm verbracht hat, nur um am Ende festzustellen, dass das Mikro gerauscht hat, weiß, wovon ich rede. Ich habe momentan einfach zu viel auf dem Schirm, um regelmäßig qualitativ hochwertigen Content in Videoform zu liefern. Die Ideen sind da, die Lust auch, aber die Realität grätscht momentan dazwischen. Deshalb starte ich erst einmal mit meiner alten Stärke: dem geschriebenen Wort. Ob und wann die Kamera wieder läuft, steht in den Sternen.

Der Korken knallt (oder ploppt eher leise)

Mit diesem Beitrag hier entkorke ich nun offiziell das neue, alte landpirat.de. Es ist wie ein guter Wein – oder zumindest wie ein Wein, den man lange im Keller vergessen hat und jetzt hofft, dass er nicht zu Essig geworden ist. Zum Start am Wochenende werde ich euch jeden Tag mit einem aufpolierten Altbeitrag beglücken. Am Sonntag gibt es vielleicht sogar eine doppelte Portion, quasi als digitales Überraschungsei.

Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder mit an Bord seid und das Grauen des „Ich bin wieder da“-Moments mit mir gemeinsam durchsteht. Schlimmer als der Iran-Krieg und der Frauentag kann es ja eigentlich nicht werden, oder? In diesem Sinne: Leinen los, wir versuchen es noch einmal!

Bildinformationen:
Foto
: Norbert Beck, mit ChatGPT bearbeitet
Komposition des Beitragsbildes: Norbert Beck mit Unterstützung von canva pro


Rechtschreibung

Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉


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Norbert Beck

Norbert Beck, Softwareentwickler aus Eschwege, jongliert seit über 20 Jahren mit Codes und IT-Systemen – nur die Schwerkraft leistet gelegentlich noch Widerstand. Als ehemaliger Marathon-Staffelläufer weiß er, wie sich Ausdauer anfühlt; heute praktiziert er „Sport trotz Masse“ und beweist, dass man auch mit ein paar Kilo zu viel im Gepäck kein Standbild sein muss. Auf landpirat.de dokumentiert er seine Mission zwischen gesunder Ernährung, technischem Tatendrang und dem ehrlichen Versuch, den inneren Schweinehund digital zu überlisten. Leidenschaftlicher Fotograf, engagierter Netzwerker und ein Typ, der lieber Lösungen baut als Probleme wälzt – immer mit einer Prise Selbstironie und der nötigen Portion nordhessischer Direktheit.

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