Ein Landgang in Fulda – zwischen Schlossgarten, Dom und Dahlien

12.195 Schritte zeigte meine Smartwatch am Ende dieses Tages an. Nun muss man aus einer Schrittzahl kein sportliches Großereignis machen. Bemerkenswert fand ich sie trotzdem, denn genau darum geht es bei meinen Landgängen auch: Meine Neugier soll mich wieder vor die Tür und in Bewegung bringen. In Fulda hat das ziemlich gut funktioniert.

Ich wollte an diesem 16. August 2026 nicht sämtliche Sehenswürdigkeiten der Stadt abhaken. Das wäre ohnehin eher Arbeit als Landgang geworden. Stattdessen hatte ich mir eine überschaubare Runde vorgenommen. Im Video beginnt sie am Stadtschloss und führt über den Schlossgarten und den Dom langsam wieder zurück in Richtung Bahnhof.

Zwischen Stadtschloss und Schlossgarten

Meine erste Station war das Fuldaer Stadtschloss. Direkt daneben steht der historische Schlossturm, dessen neue Krone auf mich ein wenig futuristisch wirkt. Ich wusste bis dahin nicht, dass die Enterprise inzwischen auch Fulda anfliegt. Man lernt eben nie aus.

Vom Schloss ging es in den Schlossgarten. Obwohl man mitten in der Stadt unterwegs ist, findet man dort schnell ein ruhigeres Fleckchen. Zwischen gepflegten Beeten, alten Bäumen und der Orangerie lässt sich das Tempo ganz automatisch etwas herunterschrauben. Nur mit dem angekündigten Schlittschuhlaufen wurde es nichts. Die entsprechende Fläche war Mitte August überraschenderweise nicht in Betrieb.

Auch der Wassergraben zeigte sich in seiner modernen wasserlosen Variante. Fulda hat offenbar ein Herz für Dinge, die gerade nicht ganz so funktionieren, wie ihr Name vermuten lässt. Da fühle ich mich grundsätzlich gut aufgehoben.

Ein Orgelkonzert statt eigener Dombilder

Vom Schlossgarten war es nicht weit bis zum Dom. Dort lief mein Plan allerdings ein wenig anders als gedacht: Als ich ankam, fand gerade ein Orgelkonzert statt. Mit der Kamera wollte ich da nicht dazwischenfunken. Deshalb konnte ich bei diesem Landgang keine eigenen Innenaufnahmen machen.

Die Innenbilder des Doms, die im Video zu sehen sind, stammen daher aus meinem Fulda-Besuch im Jahr 2023. Mir ist dieser Hinweis wichtig. Die Aufnahmen zeigen zwar denselben Dom, aber eben nicht diesen Tag.

Direkt in der Nähe wartete mit dem Dahliengarten ein besonders farbenfroher Abschnitt meiner Runde. Der Garten ist nicht riesig, aber gerade das macht ihn angenehm. Statt einer weiteren großen Sehenswürdigkeit bekommt man eine kleine Pause mit sehr unterschiedlichen Blüten, Farben und Mustern. Ein Ort, an dem man nicht nur vorbeilaufen sollte.

Als eine der letzten Stationen kam ich am Hexenturm vorbei. Danach ging es durch die Innenstadt zurück zum Bahnhof. Dort war der Landgang offiziell beendet – zumindest der Teil, der im Video zu sehen ist.

Meine Fulda-Karte wächst mit

Für diesen und weitere Landgänge in Fulda habe ich eine eigene Karte angelegt. Die uMap ist in mehrere Ebenen aufgeteilt: Unter „Landgang vom 16. August 2026“ liegen die Wegpunkte dieser Runde. Die Ebene „Mobilität“ enthält unter anderem den Bahnhof und E-Ladesäulen, dazu kommt eine eigene Ebene mit eingezeichneten WCs.

Die Karte soll kein fertiger Reiseführer sein. Sie zeigt die Orte und praktischen Punkte, die bei meinen Besuchen eine Rolle gespielt haben. Wenn weitere Landgänge in Fulda dazukommen, wird sie um neue Stationen ergänzt. Die praktischen Hinweise entsprechen jeweils dem Stand meiner Beobachtungen vor Ort und können sich später ändern.

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Fulda ist noch nicht erledigt

Nach dieser Runde ist für mich klar: Fulda ist eine schöne Stadt, und sie gibt deutlich mehr her, als ich an diesem einen Tag sehen konnte. Genau deshalb werde ich wiederkommen. Der nächste Besuch muss nicht dieselben Stationen noch einmal ablaufen, denn auf der Karte ist noch reichlich Platz.

Und wenn dabei am Ende wieder mehr als 12.000 Schritte zusammenkommen, habe ich gegen diese Form der Bewegung nichts einzuwenden. Neugier bringt mich schließlich in Bewegung. Manchmal sogar weiter, als ich morgens gedacht hätte.

Quellen und weiterführende Informationen

Bildinformationen:
Foto
: Norbert Beck, mit Google Gemini und Google Nano Banana bearbeitet
Komposition des Beitragsbildes: Norbert Beck mit Unterstützung von canva pro


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