Wenn das Ziel eine komplett neue Ernährung ist, die auch noch Spaß machen und schmecken soll, muss man pragmatisch werden. Mein Setup ist speziell: Ich habe eine Küche ohne Backofen, was die Möglichkeiten von vornherein leicht limitiert. Trotzdem will ich stabilere Gesundheitswerte und einen Plan, der zu meinen Vorlieben passt. Die Lösung für das ewige Genörgel vor dem Kühlschrank liegt in einer eigenen KI-Instanz. Dort habe ich mehrere Basisdokumente hinterlegt. Mein Gesundheitsstatus, meine Ernährungsgewohnheiten, die Küchenausstattung und eine Liste mit Dingen, die ich mag oder eben absolut nicht anrühre, sind fest eingespeichert. Sogar der aktuelle Haushaltsbestand wird dort gepflegt.
Die eigentliche Magie passiert am Wochenende. Ich lade einfach die aktuellen Werbeprospekte der Supermärkte als PDF hoch. Ich sage der Kiste, für welche Tage ich einen Plan brauche und wo ich eventuell schon auswärts verplant bin. Der Auftrag ist klar: Erstelle einen Speiseplan auf Basis der Vorgaben, nutze die Sonderangebote und sorge dafür, dass vorhandene Vorräte vorrangig verbraucht werden. Am Ende erwarte ich eine perfekt nach Läden sortierte Einkaufsliste, die mir genau sagt, welche Angebote ich wo einsacken muss.
Beim ersten Versuch fing die KI ordentlich an zu rödeln. Ich musste noch mal nachbessern, weil das System meinte, die ganze Woche nur mit meinen absoluten Lieblingsspeisen zupflastern zu müssen. Das war zwar nett gemeint, entsprach aber nicht ganz dem Sinn einer strukturierten gesunden Ernährung. Beim zweiten Anlauf rechnete der Algorithmus fast zwanzig Minuten. Dann machte es endlich plopp und das Ergebnis war genial. Die Resteverwertung wurde strikt eingeplant, Neukäufe auf das Nötigste reduziert und die Verschwendung auf null gefahren.
Das lästige Überlegen und Planen bin ich damit komplett los. Zu jedem Gericht spuckt das System die passenden Rezepte aus. Wenn in meiner hinterlegten Bibliothek mal nichts zu finden ist, bastelt die KI eigenständig aus den Resten eine neue Kreation. Das funktioniert im Alltag erschreckend gut. Nach dem Abgleich meines aktuellen Gemüsvorrats stand auf dem Zettel am Ende nur noch ein einziges Filet, das perfekt das Abendessen für heute und das Mittagessen für morgen abdeckt.
Für die Werktage stehen in Zukunft ohnehin Overnight Oats auf dem Plan. Quark oder Joghurt, Beeren, eine Handvoll Nüsse, Haferflocken, etwas Zimt und ein Tropfen Leinöl. Das ist am Abend vorher in wenigen Minuten zusammengeschustert, schmeckt verdammt lecker und hält den Blutzucker stabil. Am Wochenende darf es dann auch mal das frische Brötchen vom Bäcker sein. Das bringt beim Abholen direkt die ersten nötigen Schritte auf den digitalen Tacho.
Bildinformationen:
Foto: Norbert Beck, mit Google Gemini und Google Nano Banana bearbeitet
Komposition des Beitragsbildes: Norbert Beck mit Unterstützung von canva pro
Rechtschreibung
Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉
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