Nervt mal nicht mit der Werbung

Egal ob Facebook, Twitter oder Instagram, die Unternehmen brauchen Werbung. Ohne die Einnahmen, würde es die Platzhirschen der sozialen Netzwerke so in der Form, wie wir diese heute kennen vermutlich nicht oder nicht mehr geben. Umgekehrt hätte es so manches Startup allerdings auch schwer an Kunden zu kommen. Produktwerbung, Influenzer, Beworbene und alle in einem gemeinsamen negativen Umfeld.

Sind wir doch mal ehrlich. Braucht es die Xte Werbung für Algenöl. Allein 7 Anbieter sind mir am letzten Wochenende in die Timeline gerutscht. Jeder war der Überzeugung das beste Algenöl anzubieten. Zuchtalgen angeblich ohne Microplastik, da nicht im Meer aufgewachsen. Und was die alles können. Zumindest wenn man den Nutzern, die ihre „Erfahrungen“ posten glauben darf. Vermutlich ist das wie mit Globuli, die helfen auch gegen Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Arbeitslosigkeit und vermutlich noch vieles mehr.

Da werden Gewürze mit Flüssigkeiten versehen und angeblich schmecken diese dadurch 100% besser und sind noch besser dosierbar. Und noch schlimmer: Ein Sternekoch wie Alexander Herrmann gibt sein Gesicht für diesen Schund her. Alexander, mal im Ernst, das hast Du doch nicht nötig, das Du Dich für jedes Feld-Wald-Wiesen-Produkt hinstellen musst. Deine Küche, die Du in den Sendungen wo Du auftrittst propagiert eigentlich etwas anders.

Und wir werden alle 100 Jahre oder viel viel älter. Woher ich das weiß? Na, die ganzen Ernährungsergänzungsmittel. Vitamin D, Vitamin E, der Vitaminglobalkomlex, der hat soviel Komplexe, das der schüchterne Renigald vermutlich zum lüsternen Stubentiger wird und das mit weit über 90 Lebensjahren.

Nur mal so, die Anbieter wissen schon, das wenn man sich ausgewogen ernährt, man keine Mangelerscheinungen von ihren welchen Vitaminen, Mineralien, Nährstoffen und was auch immer zu befürchten hat? Und nein, hier zählt nicht das Mittel: Mehr hilft mehr. Ganz im Gegenteil, bei dem ein oder anderen Stoff hat zu viel eher negative Auswirkungen. Und generell würde ich immer noch Empfehlen, etwaige Mangelerscheinungen mit einem Arzt abklären zu lassen, statt fleißig selbst rumzudoktoren.

Das Xte Curry, was angeblich ganz ohne Zusatzstoffe daherkommt. Wir kennen spätestens seit Sebastian Lege im ZDF aufdeckt, die Tricks der Lebensmittelindustrie und wissen, das man die Aussage „ohne Zusatzstoffe“ auch ganz legal mit Zusatzstoffen hinbekommen kann. Man muss nur die richtigen Mittel nutzen und/oder sie richtig deklarieren. Nicht für ungut: Ich koche übrigens lieber selbst, da weiß ich was in meinem Essen ist.

Das schlimme an dieser ganzen Werbung: Wenn dann mal wirklich jemand kommt der eine Topidee hat und vielleicht auch ein wirklich gutes Produkt und dann kommt er auf die Idee noch auf Facebook oder Instagram zu werben, kann er sich in diesem toxischen Werbeumfeld gewaltig seinen Ruf ruinieren.

Foto: Norbert Beck / Beitragsbild-Layout: Norbert Beck


Rechtschreibung

Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉


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Norbert Beck

Norbert Beck, Softwareentwickler aus Eschwege, jongliert seit über 20 Jahren mit Codes und IT-Systemen – nur die Schwerkraft leistet gelegentlich noch Widerstand. Als ehemaliger Marathon-Staffelläufer weiß er, wie sich Ausdauer anfühlt; heute praktiziert er „Sport trotz Masse“ und beweist, dass man auch mit ein paar Kilo zu viel im Gepäck kein Standbild sein muss. Auf landpirat.de dokumentiert er seine Mission zwischen gesunder Ernährung, technischem Tatendrang und dem ehrlichen Versuch, den inneren Schweinehund digital zu überlisten. Leidenschaftlicher Fotograf, engagierter Netzwerker und ein Typ, der lieber Lösungen baut als Probleme wälzt – immer mit einer Prise Selbstironie und der nötigen Portion nordhessischer Direktheit.

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