Brüssel, Brüssel, ich will nach Brüssel

Liebes Wahlvolk, werter Wahlvolker und sonstige Wahlvölkinnen,

ich habe es mir nicht leicht gemacht. Seit ich offiziell für Die PARTEI für das Europaparlament kandidiere, bin ich – rein rechtlich betrachtet – Mittäter. Ich kann nun nicht mehr ungestraft über die visuellen Umweltverschmutzungen schimpfen, die wir „Wahlplakate“ nennen. Ich gehöre jetzt zum Establishment. Ich bin quasi die Elite, nur in besser aussehend und mit deutlich mehr Durst auf Brüsseler Spitzen (und Bier).

Mein Ziel ist klar: Ich will nach Brüssel und Straßburg. Nicht um zu arbeiten – bewahre! –, sondern um jedes einzelne politische Fettnäpfchen dieser Institution persönlich zu besichtigen. Ich plane eine lückenlose Inventur der Peinlichkeiten, und ich verspreche euch: Ich werde kein einziges auslassen.

Listenplatz 79: Quasi schon im Flieger

Manch einer mag fragen: „Norbert, meinst du das ernst?“ Aber hallo! Ich stehe auf dem bombastischen Listenplatz 79 der Bundesliste. Das ist praktisch direkt hinter Legenden wie Martin Sonneborn – wenn man „direkt dahinter“ als einen Sicherheitsabstand von der Größe eines Fußballfeldes definiert.

Meine Chancen stehen exzellent. Damit ich nach Brüssel zwangsumgesiedelt werde, braucht Die PARTEI lediglich so viele Stimmen wie die CDU, CSU, SPD, Grünen, Linken und die blauen Braunbären zusammen. Das sollte doch wohl im Rahmen des Machbaren liegen, oder? Ein bisschen Enthusiasmus, bitte!

Mein Programm: Volksnähe durch Urlaubsfeeling

Ihr fragt euch: Wofür steht dieser Mann (außer für Freibier)? Ich sage euch: Das Europaparlament in seiner jetzigen Form ist ein alter Hut. Wir müssen volksnäher werden! Was hat die Mutti in Elend (Sachsen-Anhalt) oder der Bauer in Afterbach (Niederösterreich) von grauen Betonklötzen in Belgien? Nichts!

Mein visionärer Vorschlag: Das Parlament wird mobil. Wir tagen alle zwei Jahre an einem anderen Ort. Im Sommer in St. Tropez, im Winter in der Hohen Tatra. Oder vielleicht auf Sylt? Ihr braucht nicht mehr zu uns zu kommen – wir kommen zu euch! Und das Beste: Wir Abgeordneten müssen nicht mehr teuer in den Urlaub fliegen. Wir verlassen einfach das Parlamentsgebäude und fallen direkt an den Strand. Effizienz kann so schön sein!

Geopolitische Rochaden

Natürlich bin ich für den EU-Beitritt der Ukraine. Aber damit das Boot nicht sinkt, brauchen wir Platz. Mein Vorschlag: Bayern verlässt die EU. Wir schlagen es wahlweise der Schweiz oder England zu – die mögen ja beide skurrile Eigenheiten und unverständliche Dialekte. Ein sauberer Tausch!

Eure Ausfüllhilfe zum Glück

Falls ihr noch zweifelt, ob Die PARTEI die richtige Wahl ist: Nutzt den Wahl-O-Mat. Damit ihr dort nicht aus Versehen eure eigene Meinung bildet, habe ich hier die ultimative Cheat-Code-Liste für euch:

Nein, Nein, Ja, Neutral, Ja, Nein, Ja, Nein, Ja, Ja, Nein, Nein, Ja, Nein, Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Neutral, Ja, Ja, Ja, Nein, Ja, Nein, Ja, Ja, Nein, Ja, Nein, Ja, Ja, Ja, Nein, Nein, Ja.

Wenn ihr das stur eingebt, landet ihr zu 100 % bei uns. Es ist wie Malen nach Zahlen, nur mit Demokratie.

Fazit: Wählt mich, ich bin sehr gut!

Die PARTEI hätte mich nicht nominiert, wenn sie mich nicht für fähig hielten (oder wenn jemand anderes rechtzeitig „Nein“ gesagt hätte). Also: Geht am 9. Juni wählen. Macht Briefwahl, wenn ihr an dem Tag besseres zu tun habt (was unwahrscheinlich ist). Wählt Die PARTEI und damit mich.

Und bitte: Wenn ihr euch im Wahllokal verlaust, wählt alles, außer die blauen Braunbären. Ich plane derweil schon mal die Siegesfeier – die Häppchen in Brüssel sollen ja ganz passabel sein.

Euer europäischer Landpirat, Norbert Beck

Dieser Text ist ein Repost zu einem Blogbeitrag aus dem Frühjahr 2024, wo ich für die Partei "Die PARTEI" als Kandidat für das Europa-Parlament angetreten bin. Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Google Gemini überarbeitet.

Beitragsbild: Norbert Beck / Beitragsbild-Layout: Norbert Beck
Hintergrund des Beitragsbildes hergestellt von Freepik /
Das Partei-Logo von der Partei „Die PARTEI


Rechtschreibung

Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉


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Norbert Beck

Wer stehen bleibt, hat schon verloren.

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