Leute, haltet euch fest: Die Vorbereitungen für die Party des Jahrhunderts laufen an. Und nein, ich rede nicht von der nächsten Wahlsiegesfeier der Partei Die PARTEI, sondern von meinem 100. Geburtstag. Es sind zwar noch entspannte 49 Jahre bis dahin, aber in meinem Alter muss man strategisch planen.
Kennt ihr das? Als Teenager dauert der erste Kuss gefühlt eine Ewigkeit (oder zumindest so lange, bis die Zahnspangen sich enthakt haben). Sobald man aber die 50 überschreitet, bekommt das Leben die Geschwindigkeit eines außer Kontrolle geratenen ICEs. Kaum hat man die letzte Christbaumkugel im Keller verstaut, steht der Osterhase schon wieder mit den Hufen scharrend im Flur. „Schon wieder Geburtstag?“ Ja, danke für die Erinnerung, liebes Universum.
Dinner for One – aber bitte mit Action
Wenn wir an den 100. Geburtstag denken, haben viele das Bild von Miss Sophie vor Augen, die jedes Silvester in den Dritten Programmen „runtergenudelt“ wird. Ihr wisst schon: Die Dame, die ihre toten Freunde Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Winterbottom und – na, wisst ihr es? – Mr. Pommeroy (Auflösung gratis!) durch ihren Butler abfüllen lässt.
Das ist mir zu morbid. Mein 100. soll anders werden. Ich plane eine Breakdance-Einlage, bei der meine künstlichen Gelenke im Takt der Beats mitklappern. Und die Schlagzeile am nächsten Tag steht auch schon fest:
„Ehemann eiskalt verlassen: 100-jähriger Greis brennt mit junger Pflegerin zum Mars durch!“ Man muss sich Ziele setzen, die über den Tellerrand der Geriatrie hinausgehen.
Die Mathematik der Unsterblichkeit
Ihr fragt euch jetzt sicher: „Norbert, wie willst du das biologisch eigentlich anstellen?“ Ganz einfach: Mit der Macht der Statistik!
Laut Statistischem Bundesamt hat der deutsche Durchschnittsmann eine Lebenserwartung von 78,2 Jahren. Klingt erst mal mau. Aber jetzt kommt die Optimierung:
- Der San-Marino-Faktor: In San Marino leben Männer 6 Jahre länger. Ich ziehe zwar nicht um, aber ich erkläre mein Wohnzimmer hiermit zur Enklave. Macht +6 Jahre.
- Die Cambridge-Formel: Nicht rauchen, wenig Alkohol (hust!), Bewegung und Salat. Laut Studie gewinnt man so das Sterberisiko eines 14 Jahre Jüngeren. Macht +14 Jahre.
- Die Nonnen-Strategie: Fröhlichkeit verlängert das Leben. Eine Studie mit Nonnen hat gezeigt, dass die lachlustigen Schwestern locker 10 Jahre länger durchhielten. Macht +10 Jahre.
Rechnen wir kurz nach: $78,2 + 6 + 14 + 10 = 108,2$ Jahre. Und da habe ich das Hirnjogging noch gar nicht eingepreist! Wenn man mental „al dente“ bleibt, vor allem wenn das Umfeld es einem gar nicht mehr zutraut, schindet man noch mal ordentlich Zeit.
Der Pessimist: Mein bester Finanzberater
Pessimisten sind übrigens großartige Zeitgenossen. Sie malen den Weltuntergang in so schillernden Schwarz-Tönen, dass jeder Sonnenaufgang wie ein Wunder wirkt. Wenn ich mal knapp bei Kasse bin, leihe ich mir Geld nur bei Pessimisten – die rechnen ohnehin nicht damit, es jemals wiederzusehen. Das senkt den Blutdruck ungemein!
Das Ziel: 150 Jahre und Stangenhalma-Gold
Wenn ich dann erst mal mein Übergewicht besiegt, den Blutdruck gezähmt und den Diabetes in den Schwitzkasten genommen habe, gewinnen wir weitere 10 bis 15 Jahre. Wir steuern also stramm auf die 120 zu.
Und ich bleibe dabei: Mein eigentliches Fernziel sind die 150 Jahre. Warum? Weil ich dann bei den Universal-Olympischen Spielen im Stangenhalma Gold holen werde.
Vielleicht sagt ihr jetzt: „Der Beck spinnt, der plant 50 Jahre im Voraus.“ Mag sein. Aber im Alter wird man nicht schneller, sondern höchstens beim Vergessen rasanter. Also fange ich lieber heute an, die Gästeliste für den Mars-Flug zu schreiben.
Bleibt fröhlich, bleibt mental „al dente“ – wir sehen uns in 49 Jahren an der Bar. Den ersten Drink spendiert ein Pessimist meiner Wahl!
Dieser Text ist ein Re-Post eines Beitrags vom 19.06.2024. Dieser Beitrag wurde mit der Unterstützung von Google Gemini überarbeitet.
Beitragsbild: Norbert Beck mit KI gealtert / Beitragsbild-Layout: Norbert Beck
Rechtschreibung
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