4. Oktober 2022

Wie ich mit einer neuen Waage plötzlich 24 Kilo leichter wurde

Zugegeben, ich stand jetzt länger nicht auf der Waage. Meine Hosenbundmethode sagte mir, da hat sich nichts geändert und dementsprechend muss das auch so sein.

Nach meiner T-Rex2 Uhr sollte ein neues Spielzeug vom selben Hersteller kommen. Eine Waage, die via Bluetooth und WLAN direkt das Gewicht in der App mit meinen Gesundheitsdaten einträgt.

Wenn ich so auf die Waage gegangen bin, hab ich schon mal ganz gerne vergessen, den neuen Wert einzutragen. Was aber auch nur marginal problematisch war, da das Gewicht die ganze Zeit über nur im Bereich um +/- zwei drei Kilo schwankte.

Der Kauf war schon ein kleines Abenteuer. Ich wollte lokal kaufen, was auch mit der Zahlungsart zusammen hing. Also geprüft, wer liefern kann, dann Gerät reserviert und abgewartet.

Das Abwarten dauerte nun schon 10 Tage bei einer Online-Lieferzeit von 2 bis 3 Tagen. Irgendwann reichte es mir und ich sagte ab. Ein Glück.

Beim hiesigen Discounter wollte ich nur Himbeeren zum Mittag kaufen, stand an der Kasse und seh eine Packung, die aussah wie eine Waage und das Logo meines Uhrenherstellers und den Sonderpreis von 25 Euro. Nachdenken schaltete aus, das Teil lag direkt auf dem Kassenband.

Auf dem Weg zur Arbeit sah ich dann auf der Rückseite verschiedene technische Spezifika, darunter etwas, was aussah wie chinesisch und wo etwas von 150 Kilo stand. Ich hatte schon Panik wegen des Höchstgewichts und war irritiert zugleich, stand doch online etwas von 180 Kilo im Datenblatt.

Ich las auch Rezensionen, wo eine Dame sich groß beschwerte, dass sie immer mit dem Handy in der Nähe sein müsse beim Wiegen. Bei der Einrichtung stellte ich fest, dass das WLAN fast automatisch einrichtete.

Beim Einrichten musste ich mich wiegen, was mich nur noch mehr irritierte. Wieso zeigte die Waage ein Gewicht von unter 150 Kilo an? Also waren die Bedenken, wegen der chinesischen Angaben überflüssig.

Es dauerte etwas, bis alles eingerichtet war. Erstes genaues Wiegen. Und tatsächlich zeigte die Waage 23,7 Kilo weniger an.

Ich zweifelte an der Waage. Zog die alte Waage nochmal aus dem Regal. Diese zeigte bis auf 300 gr. genau dasselbe Gewicht an. Also stimmte es, wenn ich auch noch die Boxer, Socken und das Shirt ausgezogen hätte, wären 24 Kilo seit Ende April verschwunden.

Und das, obwohl ich mich im Sommer nicht immer optimal ernährte. Zeitweilig hatte ich Probleme, dass meine Zuckerwerte nicht zu sehr abrutschen und füllte hier auch schon mal die Speicher recht pragmatisch auf.

In 5 Monaten eben mal 24 Kilo abgenommen und das ohne großen Aufwand und nur mit mäßigem Sport, das ist ein Wort.

Es erklärt allerdings auch, warum zuletzt das Bewegen – und das teilweise trotz Hexenschuss und Rückenbeschwerden – immer einfacher wurde. Die geplanten 6.000 bis 8.000 Schritte am Tag halte ich seit geraumer Zeit recht einfach ein.

Dass ich seit drei Wochen, abgesehen von meinem Smoothie morgens unter der Woche und am Wochenenden Eiweißbrot mit Fruchtaufstrich, fast zuckerfrei lebe, dürfte hier noch keine großen Auswirkungen haben.

Immer öfter, wenn ich meine Runden mache, falle ich ins Laufen. Extrem langsam, aber laufen. Und ja, ich gebe zu: manchmal sehe ich wieder eine Startnummer an mir heften.

Der Verlust von 24 Kilo sagt mir allerdings eins: Ich sollte öfter mal auf die Waage gehen. Erfolge beflügeln.

Foto: Norbert Beck und canva PRO / Beitragsbild-Layout: canva PRO und Norbert Beck


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Norbert Beck

Einst wollte er nur laufen, dann kamen gesundheitliche Rückschläge, die Pflege eines Angehörigen und damit ein jahrelanges Leben am gesundheitlichen Limit. Nun ist er wieder auf dem Weg zurück und sagt immer noch "Ich bin schlank, man sieht doch nicht!" Seine Ziele: Gesünder leben, Kilos verlieren, Spaß haben und irgendwann wieder laufen.

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