Mounjaro – Warum ich es wieder nehme: Der Neuanfang

Vor zwei Jahren dachte ich noch, ich hätte den Heiligen Gral der Gewichtsreduktion gefunden. Was ich stattdessen bekam, war ein zweitägiges Dauerabo auf der Schüssel nach jeder Injektion. Mounjaro und ich – das war beim ersten Anlauf keine Liebe, das war ein regelrechtes Magen-Darm-Kriegsgebiet. Magenkrämpfe, Kreislaufkasper, Schwindel und ein Sprühstuhl, der jede Sanitärkeramik in Schockstarre versetzte. Ich habe mich damals zwar irgendwie noch stur zur Arbeit geschleppt, aber arbeitsfähig war das nicht. Das war reines Überleben.

Damals lag das Problem allerdings nicht nur an meinem hochsensiblen Magen, der gesundheitlich ohnehin die Mimose des Jahrhunderts spielt. Die Betreuung lief über eine Diabetes-Klinik in Kassel. Eine Stunde Fahrtzeit pro Strecke. Wenn es dir nach der Spritze elend geht, setzt du dich nicht entspannt ins Auto, um mal eben Hallo zu sagen. Und am Telefon hing man öfter in der Warteschleife als in einem schlechten Callcenter. Irgendwann hat meine Hausärztin mit mir die Reißleine gezogen. Schluss, Aus, Ende.

Warum zur Hölle tue ich mir diesen Zirkus jetzt also noch einmal freiwillig an?

Weil sich die Zeiten geändert haben und wir diesmal mit Köpfchen an die Sache rangehen. Der wichtigste Unterschied: Meine Hausärztin sitzt gleich um die Ecke und hat ein wachsames Auge auf die ganze Nummer. Kein Kaskaden-Drama über zig Kilometer hinweg, sondern kurze Wege und klare Absprachen. Wir jagen nicht im Eiltempo durch die Dosisstufen, wie es die Packungsbeilage vielleicht vorsieht. Mein Magen bekommt alle Zeit der Welt, um sich an den Wirkstoff zu gewöhnen. Wenn er mault, bleiben wir eben länger auf der aktuellen Stufe oder passen den Plan an.

Dazu kommt ein technisches Upgrade, das für mich ein absoluter Gamechanger ist: der KwikPen. Früher musste ich mit der Spritze Hantier machen und das Zeug mühsam aus Durchstechflaschen aufziehen. Wer mich kennt, weiß: Feinmotorik mit Spritzen unter Magenkrämpfen ist keine Glanzleistung. Heute klickt der Stift, Nadel drauf, Knöpfchen drücken, bis zehn zählen, fertig. Vier fest eingestellte Dosen für vier Wochen. Kein Umrechnen, keine selbstgebastelten Klick-Experimente und kein eigenmächtiges Herumdoktern.

Mittlerweile habe ich die dritte Dosis hinter mir. Und was soll ich sagen? Mein Magen hält die Klappe! Selbst als diese Woche noch eine fiese Zahnbehandlung dazwischengrätschte und ich mir zusätzlich Antibiotika einverleiben musste, blieb das befürchtete Katastrophenszenario komplett aus. Keine Krämpfe, kein Daueraufenthalt auf dem stillen Örtchen.

Der Neuanfang läuft also überraschend entspannt. Mounjaro ist für mich kein Wundermittel und auch keine bequeme Abkürzung, sondern schlicht ein Werkzeug. Ein Werkzeug, das hoffentlich endlich funktioniert, wenn man es vernünftig bedient.

Bildinformationen:
Foto
: Norbert Beck, mit Google Gemini und Google Nano Banana bearbeitet
Komposition des Beitragsbildes: Norbert Beck mit Unterstützung von canva pro


Rechtschreibung

Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉

Teile die Beiträge

Hat dir der Artikel gefallen? Teile ihn in deinem Lieblingsnetzwerk! Egal ob Social Media, Messenger oder anderswo – das Teilen und die Likes der Leser sind der Applaus für mich als Blogger und Vlogger. Jeder geteilte Post bringt landpirat.de mehr Leser, mehr Austausch und noch mehr Spaß am Bloggen. Also, klick auf „Teilen“ und leg los!

Werde Teil von Landpirat.de!

Deine Meinung ist gefragt! Schreib mir deine Gedanken in die Kommentare oder schick mir eine Nachricht über das Kontaktformular oder die E-Mail im Impressum. Folge mir auf Facebook, X, Mastodon, Blue Sky, Instagram, Threads, Tumblr oder YouTube, um keine neuen Posts oder Videos zu verpassen. Gemeinsam machen wir landpirat.de zu einem Ort voller spannender Geschichten – dein Input macht den Unterschied!

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert