Jeder Schritt zählt auf dem digitalen Tacho

Ich müsste mich mehr bewegen. Das ist so ein Satz, den man sich regelmäßig selbst an den Kopf wirft, während man träge auf dem Sofa hockt. Bewegung ist bei mir allerdings ein echtes Problem, wenn quasi im Abo der Rücken oder die Hüfte komplett zumachen und jeder Schritt wehtut. Es gibt Tage, da sitze ich im Wagen und weiß beim besten Willen nicht einmal, ob ich die paar Meter vom Parkplatz bis zur Tür des Fitnessstudios unfallfrei überstehen würde. Da erübrigt sich jeder Gedanke an große Gewichte oder schweißtreibende Workouts von ganz allein. Man schaut sich das Elend an und lässt es lieber gleich bleiben.

Trotzdem führt kein Weg daran vorbei. Die Kilos müssen runter, die Werte müssen stabiler werden. Ein langes Interview mit meiner künstlichen Intelligenz und das Füttern mit diversen Dokumenten hat mich schließlich auf die pragmatischste aller Lösungen gebracht. Gehen. Keine Marathons, kein Nordic-Walking-Irrsinn mit klackernden Stöcken, sondern schlichtes, schnödes Spazierengehen. Das Optimum liegt laut den Daten irgendwo zwischen 7.500 und 8.000 Schritten am Tag. Je mehr auf dem Zähler steht, desto besser ist es für das gesamte System.

Das Schöne an der Sache ist der Rechenweg dahinter, der die Panik vor der großen Zahl nimmt. Auf rund 2.500 bis 3.000 Schritte komme ich im ganz normalen Alltag ohnehin, ohne dass ich dafür auch nur einen bewussten Spaziergang eingeplant habe. Das Zeug summiert sich eben zwischen Kaffeemaschine, Schreibtisch und Haustür. Heißt im Umkehrschluss: Es fehlen eigentlich nur magere 5.000 Schritte auf dem digitalen Tacho, um die Zielgerade zu erreichen. Das entspricht umgerechnet einer guten halben Stunde Fußmarsch. Eine halbe Stunde am Tag klingt plötzlich nicht mehr nach einem unüberwindbaren Berg, sondern nach einer machbaren Hausaufgabe.

Man muss die Sache nur strategisch und ohne falschen Stolz angehen. Wenn der Rücken mal wieder zwickt, wähle ich eben eine Strecke, auf der im Zweifel genug Bänke herumstehen. Wenn es gar nicht mehr geht, setze ich mich halt hin und schnaufe eine Runde, bevor es weitergeht. Es sieht mich ja keiner, und selbst wenn, ist es mir auch herzlich egal.

Man kann den inneren Schweinehund auch ganz einfach mit kleinen Alltagsgewohnheiten austricksen. Samstags und sonntags geht es jetzt morgens zu Fuß zum Bäcker, um die frischen Brötchen zu holen. Das bringt nicht nur ein verdammt gutes Frühstück auf den Tisch, sondern schraubt die Schritte gleich am frühen Morgen ordentlich nach oben. Am Ende des Tages zählt schließlich jede einzelne Umdrehung auf dem Tacho, um dem Körper wieder ein Stück Mobilität zurückzugeben.

Bildinformationen:
Foto
: Norbert Beck, mit Google Gemini und Google Nano Banana bearbeitet
Komposition des Beitragsbildes: Norbert Beck mit Unterstützung von canva pro


Rechtschreibung

Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉

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