Warum ich auf Sylt ständig wieder aufs nächste Schiff gestiegen bin
Ein sturer Hund, Sturmponchos, Seehunde, Ersatz-Funktechnik und ordentlich Seegang: Warum ich auf Sylt immer wieder aufs nächste Schiff stieg
Ein sturer Hund, Sturmponchos, Seehunde, Ersatz-Funktechnik und ordentlich Seegang: Warum ich auf Sylt immer wieder aufs nächste Schiff stieg
Sylt war ein schöner Urlaub. Doch zwischen Strand, Bussen und geschlossenen Bäckereien zeigte sich eine Insel mit überraschenden Widersprüchen.
Schränke voll, Dinge überall und vieles davon längst vergessen. Ich habe angefangen auszusortieren – nicht für den Minimalismus, sondern für weniger Ballast.
Zwei Wochen nach Friedrichskoog ist die Erholung nicht verschwunden. Stattdessen habe ich Bewegung, Ruhe und einige neue alte Gewohnheiten mitgenommen.
Die Urlauber waren 2021 wieder an der Nordsee. In den Restaurants zeigte sich aber schnell: Geöffnet bedeutete noch lange nicht wieder normal.
Beim Joggen an der Nordsee knallte es plötzlich gewaltig. Erst da begriff ich: Mitten im Nationalpark Wattenmeer werden bis heute Waffen erprobt.
Schiffe weg, Flair weg: In Friedrichskoog wurde der Kutterhafen dichtgemacht. Warum ein Ort damit seine echte Lebensader verliert.
Ein Abschied, der mir genommen wurde. Jahre später fand ich auf der Nordsee den Ort, an dem ich mich endlich von meiner Mutter verabschieden konnte.
Volle Straßen, aber geschlossene Türen: Warum Büsum an einem Mittwoch im Herbst plötzlich den Stecker zog und wo der Tag doch noch gerettet wurde.