Lust auf gehen? (Eine Suchanzeige)

Ahoi, liebe Mitleidenden und Sofakartoffeln. Machen wir uns nichts vor: Manche von euch kennen das Drama vermutlich selbst. Früher war ich mal richtig sportlich unterwegs, habe Kilometer gefressen und mal eben geschmeidig 80 Kilo in die Wüste geschickt. Und dann schlägt das Leben zu. Volle Breitseite. Die Pflege der eigenen Mutter, der alltägliche Stress, Job und Verantwortung – eine Kombination, die sich mit der eigenen Gesundheit so gar nicht verträgt. Dass sich in solchen Phasen auch der sogenannte „Freundeskreis“ auf magische Weise verflüchtigt (bloß keinem helfen müssen, gell?), macht die Sache nicht besser. Als der Trubel vorbei war, wollten einige zwar wieder anbandeln – aber ganz ehrlich: Der Zug ist abgefahren.

Die Quittung für die stressigen Jahre kam im Rückwärtsgang: Die alten Kilos haben mich wieder eingeholt, und ein paar typische Zivilisationskrankheiten gab es als unbestelltes Extra obendrauf.

Schluss mit dem Stillstand. Ich will mich wieder bewegen. Dass ich mit meinem aktuellen Kampfgewicht keinen Marathon hinlege, versteht sich von selbst. Die Gelenke sollen ja schließlich im Gehäuse bleiben. Das Start-Ziel lautet erst mal: zwei- bis dreimal die Woche ganz stumpfes, unangestrengtes Gehen. Kein Power-Walking für verbissene Selbstoptimierer, sondern schlichte Bewegung gegen den Rost. 30 bis 60 Minuten reichen völlig. Wenn der Rücken zwickt, wird halt auf der nächsten Bank geparkt. Hauptsache machen.

Aber jetzt kommt die eigentliche Vision: Das hier ist erst die Einstiegsdroge. Der Masterplan sieht nämlich so aus: Wenn die ersten Kilos erst mal erfolgreich weggeschrumpft sind und die Gelenke signalisieren, dass sie die weiße Fahne doch noch nicht hissen wollen, schalten wir einen Gang hoch. Aus dem gemütlichen Gehen soll straffes Walking werden. Und mit etwas Glück, Geduld und dem nötigen Schweiß will ich irgendwann wieder genau da landen, wo ich mal war: beim richtigen Laufen. Schritt für Schritt, bis der Asphalt wieder brennt.

Mein Revier liegt zwar in Eschwege, aber ich bin flexibel: Irgendwo zwischen Bad Sooden-Allendorf und Wanfried, oder auch mal für eine Runde auf dem Meißner (der Winterwanderweg um den Rebbing wartet schon). Zeitlich lässt sich das – abgesehen von einer Kernzeit und festen Terminen wie Samstagnachmittag oder Mittwochabend – ziemlich flexibel einrichten.

Ich suche hier einfach ein oder zwei Leute, die Bock haben, mitzulaufen. Es geht nicht darum, die nächsten Olympiasieger zu werden, sondern den inneren Schweinehund gemeinsam an die Leine zu legen.

Eine wichtige Sache noch: Du solltest absolut keine Angst vor Kameras haben. Wer mich kennt, weiß, dass ich im Social-Media-Dickicht unterwegs bin. Es kann also gut sein, dass beim Gehen mal das Smartphone gezückt wird oder die Drohne über uns kreist. Wenn du im Zeugenschutzprogramm steckst, wird das also eher nichts.

Falls du dich angesprochen fühlst und Lust hast, gemeinsam den Hintern hochzukriegen und irgendwann wieder das Laufen zu lernen, schreib mir einfach eine Mail an ahoi@landpirat.de. Ich freu mich drauf.

Bildinformationen:
Foto
: Norbert Beck, mit Google Gemini und Google Nano Banana bearbeitet
Komposition des Beitragsbildes: Norbert Beck mit Unterstützung von canva pro


Rechtschreibung

Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Fehler? Klar, ich bin auch nur ein Mensch! Vor der Veröffentlichung lasse ich meine Blogposts von einer KI (z. B. ChatGPT) auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen, um die gröbsten Patzer auszumerzen. Das Ergebnis ist sauberer als so mancher Zeitungsbeitrag – und das will was heißen! 😉


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Norbert Beck

Norbert Beck, Softwareentwickler aus Eschwege, jongliert seit über 20 Jahren mit Codes und IT-Systemen – nur die Schwerkraft leistet gelegentlich noch Widerstand. Als ehemaliger Marathon-Staffelläufer weiß er, wie sich Ausdauer anfühlt; heute praktiziert er „Sport trotz Masse“ und beweist, dass man auch mit ein paar Kilo zu viel im Gepäck kein Standbild sein muss. Auf landpirat.de dokumentiert er seine Mission zwischen gesunder Ernährung, technischem Tatendrang und dem ehrlichen Versuch, den inneren Schweinehund digital zu überlisten. Leidenschaftlicher Fotograf, engagierter Netzwerker und ein Typ, der lieber Lösungen baut als Probleme wälzt – immer mit einer Prise Selbstironie und der nötigen Portion nordhessischer Direktheit.

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