Ein Licht der Erinnerung
Ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter brennt im Garten eine Laterne. Der Alltag geht weiter – aber das große Haus ist noch immer ein Stück leerer.
Ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter brennt im Garten eine Laterne. Der Alltag geht weiter – aber das große Haus ist noch immer ein Stück leerer.
Zweieinhalb Wochen Ernährung und Stuhlgang dokumentieren. Nicht schön, aber nötig, wenn der eigene Darm plötzlich den Alltag bestimmt.
Eigentlich sollte ich froh über den Untersuchungstermin sein. Stattdessen wächst die Angst davor, was die Ärzte finden könnten – oder eben nicht.
Mein Dacia wird dieses Jahr zwölf. Rund 180.000 Kilometer sind wir inzwischen zusammengefahren. Wenn man den Erdumfang als Maßstab nimmt, sind wir damit irgendwo mitten in der fünften Weltumrundung. Der alte Kombi hat seine Dienste also weiß Gott getan. Dass er irgendwann gehen sollte, stand eigentlich schon fest, als meine Mutter noch lebte. Damals hatte … Weiterlesen
Der geplante Sonntagmorgen fiel aus. Am Nachmittag wurden daraus trotzdem 6.800 Schritte – und eine kleine Veränderung, die wichtiger war als die Zahl.
Früher lief ich an Neujahr bis zu 15 Kilometer durch die Nacht. 2022 bestand mein Training aus Stuhl, Hanteln und Zugbändern. Ein Anfang.
Wie viel lässt sich mit wenigen Angaben über jemanden im Netz finden? Mehr, als ein junger Azubi damals erwartet hatte.
Trauer, 40 Kilo weniger, erste Laufkilometer und endlich wieder Nordsee: 2021 war für mich ein Jahr, das sich nicht einfach in gut oder schlecht einteilen lässt.
Mein erstes Weihnachten ohne beide Eltern. Seit Jahren bringe ich meinem Vater eine Kerze auf den Friedhof. Dieses Mal sind es zwei.
Eigentlich wollte ich nur ausprobieren, ob es überhaupt noch geht. 17 Minuten später wusste ich: Ich kann noch laufen. Langsam – aber ich kann.