Tschüssikowski 2021
Trauer, 40 Kilo weniger, erste Laufkilometer und endlich wieder Nordsee: 2021 war für mich ein Jahr, das sich nicht einfach in gut oder schlecht einteilen lässt.
Trauer, 40 Kilo weniger, erste Laufkilometer und endlich wieder Nordsee: 2021 war für mich ein Jahr, das sich nicht einfach in gut oder schlecht einteilen lässt.
Mein erstes Weihnachten ohne beide Eltern. Seit Jahren bringe ich meinem Vater eine Kerze auf den Friedhof. Dieses Mal sind es zwei.
Eigentlich wollte ich nur ausprobieren, ob es überhaupt noch geht. 17 Minuten später wusste ich: Ich kann noch laufen. Langsam – aber ich kann.
Warum der Weg zu Fuß ins Büro mein Gehirn austrickst und warum der Schokoriegel um zehn Uhr gar kein Hunger war. Ein persönlicher Erfahrungsbericht.
Schränke voll, Dinge überall und vieles davon längst vergessen. Ich habe angefangen auszusortieren – nicht für den Minimalismus, sondern für weniger Ballast.
An den Geburtstagen meiner Eltern stelle ich noch immer eine Laterne auf. Ein kleines Ritual für zwei Menschen, die längst nicht vergessen sind.
Jahrelang musste ich funktionieren. Als diese Aufgabe plötzlich wegfiel, stellte ich fest: Ich hatte vergessen, wie man eigentlich nichts tut.
Mobbing endet nicht unbedingt mit der Schulzeit. Was ich damals erlebt habe – und warum manche Reaktionen mehr als 40 Jahre später noch da sind.
Nintendo lockte mich 2021 mit N64-Klassikern. Die Nostalgie war groß – beim Preis wurde mein Verstand allerdings plötzlich erstaunlich wach.
Zwei Wochen nach Friedrichskoog ist die Erholung nicht verschwunden. Stattdessen habe ich Bewegung, Ruhe und einige neue alte Gewohnheiten mitgenommen.