Auf dem Weg nach Shangri-La
Ich schlief schlecht und war tagsüber ständig müde. Dann veränderte ich nicht nur mein Bett, sondern vor allem den Weg dorthin.
Hier erzähle ich von meinem persönlichen Weg – von Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Rückschlägen und dem Älterwerden. Nicht als Vorbild, Fitnesscoach oder fertige Erfolgsgeschichte, sondern ehrlich und so, wie es tatsächlich passiert.
Ich berichte davon, was ich ausprobiere, welche Entscheidungen ich treffe, was funktioniert und wo ich mich geirrt habe. Dabei geht es nicht nur um Gewicht oder Messwerte. Entscheidend ist, was ich mir wieder zutraue, was erneut Teil meines Lebens wird und wie meine Welt Schritt für Schritt wieder größer wird.
Ich schlief schlecht und war tagsüber ständig müde. Dann veränderte ich nicht nur mein Bett, sondern vor allem den Weg dorthin.
Ein Tag voller Untersuchungen, eine lange Liste neuer Regeln und ein Wort, das mir überhaupt nicht liegt: Geduld. Nur beim Brokkoli bleibt alles beim Alten.
Ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter brennt im Garten eine Laterne. Der Alltag geht weiter – aber das große Haus ist noch immer ein Stück leerer.
Zweieinhalb Wochen Ernährung und Stuhlgang dokumentieren. Nicht schön, aber nötig, wenn der eigene Darm plötzlich den Alltag bestimmt.
Eigentlich sollte ich froh über den Untersuchungstermin sein. Stattdessen wächst die Angst davor, was die Ärzte finden könnten – oder eben nicht.
Der geplante Sonntagmorgen fiel aus. Am Nachmittag wurden daraus trotzdem 6.800 Schritte – und eine kleine Veränderung, die wichtiger war als die Zahl.
Früher lief ich an Neujahr bis zu 15 Kilometer durch die Nacht. 2022 bestand mein Training aus Stuhl, Hanteln und Zugbändern. Ein Anfang.
Mein erstes Weihnachten ohne beide Eltern. Seit Jahren bringe ich meinem Vater eine Kerze auf den Friedhof. Dieses Mal sind es zwei.
Eigentlich wollte ich nur ausprobieren, ob es überhaupt noch geht. 17 Minuten später wusste ich: Ich kann noch laufen. Langsam – aber ich kann.
Warum der Weg zu Fuß ins Büro mein Gehirn austrickst und warum der Schokoriegel um zehn Uhr gar kein Hunger war. Ein persönlicher Erfahrungsbericht.